Batteriespeicher und Hybridwechselrichter neben einem Blick in einen beleuchteten Wohnbereich.

Speicher und Notstrom: Wie groß, wie unabhängig, und was läuft bei Stromausfall?

Ein Speicher lohnt sich, wenn er richtig groß ist: höchstens 1,5 kWh je kWp und höchstens 1,5 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ganz unabhängig vom Netz wirst du damit nicht: Ohne Speicher deckst du 25 bis 30 Prozent deines Strombedarfs selbst, mit Speicher 60 bis 70 Prozent. Bei Stromausfall schaltet eine normale Anlage ab; wer dann Strom will, braucht eine Notstromsteckdose oder echten Ersatzstrom mit Umschaltbox. Der FOX ESS H3 Smart bringt das als dreiphasiger Hybrid mit.

Kurz gesagt: Ein Speicher lohnt sich, wenn er richtig groß ist: höchstens 1,5 kWh je kWp Anlagenleistung und höchstens 1,5 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 4.500 kWh und 10 kWp landet bei 5 bis 7 kWh, also bei einer FOX ESS EK6 (5,18 kWh nutzbar) oder einer EK12 (10,37 kWh). Ganz unabhängig vom Netz wirst du damit nicht: Ohne Speicher deckst du 25 bis 30 Prozent deines Strombedarfs selbst, mit Speicher 60 bis 70 Prozent, im Winter bleibt das Netz. Bei Stromausfall schaltet eine normale Anlage ab; wer dann Strom will, braucht eine Notstromsteckdose oder echten Ersatzstrom mit Umschaltbox. Der FOX ESS H3 Smart bringt das als dreiphasiger Hybrid mit, und die HTW Berlin hat das FOX-ESS-System 2026 zum effizientesten Heimspeicher im Test gekürt.

Lohnt sich ein Batteriespeicher, und wie groß sollte er sein?

Ja, wenn er nicht mehr als rund 600 Euro je Kilowattstunde kostet und richtig dimensioniert ist: höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je kWp und je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Für 4.500 kWh und 10 kWp sind das 5 bis 7 kWh; mehr lohnt mit Wärmepumpe, Elektroauto oder Ersatzstrom.

Ein Speicher hat eine Aufgabe: den Solarstrom vom Mittag in den Abend und die Nacht zu retten. Ohne Speicher nutzt ein Einfamilienhaus 25 bis 30 Prozent seines Solarstroms selbst, mit Speicher 55 bis 70 Prozent; der Rest geht für 7,70 Cent ins Netz, während die Kilowattstunde aus dem Netz rund 37 Cent kostet. Finanztip rechnet für 5 kWp mit 5 kWh Speicher eine Mehrersparnis von rund 330 Euro im Jahr vor; bei einem Speicherpreis bis 600 Euro je Kilowattstunde amortisiert er sich in unter zehn Jahren. Zum Vergleich: Beim FOX-ESS-System kostet die nutzbare Kilowattstunde rund 220 Euro (EK6: 1.159 Euro für 5,18 kWh, EK12: 2.325 Euro für 10,37 kWh; Stand Oktober 2026, 0 % MwSt., ohne Montage). Marktüblich sind laut Verbraucherzentrale 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde inklusive Installation.

Die Größe bemisst sich an drei Dingen: dem Jahresverbrauch, dem Verbrauch am Abend und in der Nacht (etwa die Hälfte des Tagesverbrauchs, bei 4.500 kWh rund 6 bis 7 kWh) und der Anlagengröße, denn der Speicher wird nur voll, wenn mittags etwas übrig bleibt. Daraus leitet die HTW Berlin die beiden Obergrenzen ab, die auch Finanztip und Verbraucherzentrale verwenden. Wichtig beim Vergleichen: Es zählt die nutzbare Kapazität, nicht die Nennkapazität (FOX ESS: 90 Prozent Entladetiefe, aus 5,76 kWh werden 5,18 kWh), und beim Laden und Entladen gehen 10 bis 20 Prozent verloren.

Haushalt A: vier Personen Haushalt B: mit Wärmepumpe Haushalt C: mit Elektroauto
Jahresverbrauch 4.500 kWh 8.500 kWh 7.200 kWh
Anlage 10 kWp 15 kWp 12 kWp
Obergrenze nach Verbrauch (1,5 kWh je 1.000 kWh) 6,8 kWh 12,8 kWh 10,8 kWh
Obergrenze nach Anlage (1,5 kWh je kWp) 15 kWh 22 kWh 18 kWh
Abendverbrauch an einem Sommertag rund 7 kWh rund 8 kWh 7 kWh plus Laden am Abend
Empfehlung, nutzbar 5 bis 7 kWh 8 bis 10 kWh 10 kWh, wenn das Auto abends lädt; 5 kWh, wenn es tagsüber lädt
FOX-ESS-Paket 1 × EK6 oder 1 × EK12 1 × EK12 oder 2 × EK6 1 × EK12

Warum größer nicht besser ist. Im Sommer ist der Speicher oft am Vormittag voll; alles danach geht ins Netz, egal wie groß er ist. Im Winter liefert eine 10-kWp-Anlage an vielen Tagen keine 5 kWh, dann wird auch ein kleiner Speicher nicht voll. Jede Kilowattstunde Kapazität muss 200 bis 300 Vollzyklen im Jahr machen, um ihren Preis einzuspielen (Ladezyklen); eine Kilowattstunde, die nur an 50 Tagen gebraucht wird, rechnet sich erst nach 16 Jahren. Die Verbraucherzentrale ergänzt: Zu große Speicher altern schneller. Die richtige Größe ist fast immer die kleinere der beiden Optionen, zwischen denen du schwankst, und beide FOX-ESS-Batterien lassen sich später auf bis zu vier Einheiten erweitern (Erweiterbarkeit): gleiche Baureihe, Platz an der Wand, und nicht zu viele Jahre dazwischen. ⚠️ Zeitraum für das Nachrüsten beim Hersteller erfragen.

Fazit

Der Speicher lohnt sich, wenn seine letzte Kilowattstunde noch regelmäßig arbeitet: 5 bis 7 kWh für den normalen Haushalt, 10 kWh mit Wärmepumpe oder abends ladendem Elektroauto.

  • Obergrenzen der HTW Berlin: 1,5 kWh je kWp und 1,5 kWh je 1.000 kWh Verbrauch.
  • Nutzbare Kapazität vergleichen, nicht Nennkapazität; 10 bis 20 Prozent Verluste einrechnen.
  • Lieber klein kaufen und erweitern als groß kaufen und halb leer fahren; der Speicherrechner rechnet mit deinen Zahlen.

Bin ich mit einer PV-Anlage komplett unabhängig vom Stromnetz?

Nein. Ohne Speicher deckt ein Einfamilienhaus 25 bis 30 Prozent seines Strombedarfs selbst, mit Speicher 60 bis 70 Prozent, mit Elektroauto und Speicher im Mittel 73 Prozent. 100 Prozent sind in Deutschland nur mit einem Saisonspeicher erreichbar und wirtschaftlich nicht sinnvoll; das Netz bleibt die Winterreserve.

Zwei Begriffe werden dabei verwechselt. Der Autarkiegrad sagt, welchen Anteil deines Verbrauchs du selbst deckst; der Eigenverbrauch sagt, welchen Anteil deiner Erzeugung du selbst nutzt. Beide steigen mit dem Speicher, aber aus verschiedenen Gründen. Die HTW Berlin hat 110 Einfamilienhäuser mit Speicher ausgewertet: Der Speicher hebt den Autarkiegrad im Schnitt um 30 Prozentpunkte, die Spanne reicht von 11 bis 45. Ein Beispielhaushalt mit 2.900 kWh und 4,9 kWh Speicher bezog nur noch 18 Prozent seines Bedarfs aus dem Netz, von Mai bis August praktisch nichts.

Die Grenze setzt der Winter. Im Dezember und Januar liefert eine Anlage in Deutschland je kWp oft nur 1 bis 2 kWh am Tag, bei Schnee nichts; ein Speicher, der im Sommer jeden Abend voll ist, bleibt im Winter leer. Ein Speicher, der deutlich größer ist als der nächtliche Bedarf, erhöht den Autarkiegrad nur noch wenig, aber den Preis deutlich. Ganz ohne Netz geht es nur mit Generator oder Saisonspeicher, und das ist für ein Wohnhaus weder wirtschaftlich noch nötig (Inselanlage).

Was den Autarkiegrad wirklich hebt: ein Speicher in der richtigen Größe, eine größere Anlage mit Ost-West-Belegung für Morgen- und Abendstrom, Verbraucher, die tagsüber laufen (Waschmaschine, Spülmaschine, Warmwasser über PV-Heizstab oder Wärmepumpe mit SG Ready), und ein Elektroauto, das mittags lädt. Unabhängigkeit vom Netz ist übrigens nicht dasselbe wie Strom bei Stromausfall; das regelt der nächste Abschnitt.

Fazit

Ein Einfamilienhaus mit PV und Speicher deckt 60 bis 70 Prozent seines Stroms selbst. Der Rest kommt im Winter aus dem Netz, und das ist in Ordnung.

  • Ohne Speicher 25 bis 30 Prozent, mit Speicher plus 30 Prozentpunkte (HTW Berlin, 110 Haushalte).
  • 100 Prozent gibt es nur mit Saisonspeicher oder Generator, beides unwirtschaftlich.
  • Mehr Autarkie bringen Ost-West-Belegung, tagsüber laufende Verbraucher und ein richtig großer, nicht ein riesiger Speicher.

Habe ich bei einem Stromausfall trotzdem Strom (Notstrom und Ersatzstrom)?

Nicht automatisch. Eine normale PV-Anlage schaltet bei Netzausfall ab, auch mit voller Batterie. Strom gibt es nur mit einer Notstromsteckdose am Wechselrichter (wenige Geräte, meist 3 bis 5 kW einphasig) oder mit Ersatzstrom, bei dem eine Umschaltbox das Haus vom Netz trennt und Wechselrichter und Batterie das Haus weiterversorgen.

Jeder Wechselrichter überwacht Spannung und Frequenz des Netzes und trennt sich bei Ausfall innerhalb von Sekundenbruchteilen, damit er keinen Strom in eine abgeschaltete Leitung schickt, an der ein Monteur arbeitet. Das ist der Netz- und Anlagenschutz, Pflicht nach VDE-AR-N 4105. Strom gibt es nur, wenn der Wechselrichter ein eigenes kleines Netz aufbauen darf, getrennt vom öffentlichen. Dafür gibt es zwei Stufen:

Stufe 1, die Notstromsteckdose (Notstrom): Der Wechselrichter hat einen eigenen Ausgang, an den der Elektriker eine Steckdose oder einen kleinen Stromkreis anschließt. Meist einphasig und 3 bis 5 kW, oft mit manueller Umschaltung. Beispiel: Bei Fronius GEN24 heißt das PV Point (3 kW); der PV Point Comfort (179 Euro, 0 % MwSt.) bindet eine Steckdose dauerhaft an. Ohne Batterie nur bei Sonne, mit Batterie auch nachts.

Stufe 2, Ersatzstrom (Ersatzstrom): Ein ersatzstromfähiger Hybrid-Wechselrichter baut ein dreiphasiges Inselnetz auf, eine Umschalteinrichtung trennt das Haus allpolig vom Netz, die Batterie liefert, was gerade läuft, und die Module laden sie tagsüber weiter nach. Die Umschaltung dauert je nach Gerät Millisekunden bis wenige Sekunden; der Computer braucht eine kleine USV, der Kühlschrank merkt nichts. Welche Stromkreise im Inselbetrieb laufen, legt die Elektrofachkraft fest.

Gerät Typische Leistung Notstromsteckdose (3 kW, einphasig) Ersatzstrom (8 bis 15 kW, dreiphasig)
Kühlschrank, Gefrierschrank, Router, Licht, Heizungssteuerung 100 bis 500 W zusammen ja ja
Fernseher, Laptop, Handy laden 100 bis 200 W ja ja
Kaffeemaschine, Wasserkocher 1.500 bis 2.000 W einzeln ja ja
Waschmaschine, Geschirrspüler 2.000 W knapp, einzeln ja
Backofen, Induktionsherd 2.000 bis 7.000 W nein ja, Drehstrom nötig
Wärmepumpe 1.000 bis 4.000 W plus Anlaufstrom nein eingeschränkt, meist nur Warmwasser
Wallbox 11 kW 11.000 W nein nur gedrosselt
Durchlauferhitzer 18.000 bis 27.000 W nein nein

Entscheidend ist die Summe dessen, was gleichzeitig läuft, und die Entladeleistung der Batterie: Eine FOX ESS EK6 liefert rund 5,8 kW, eine EK12 rund 11,5 kW, zwei Einheiten das Doppelte, begrenzt durch den Wechselrichter. Wärmepumpe und Wallbox gehören im Inselbetrieb gedrosselt oder abgeschaltet; bei einer Gas- oder Pelletheizung läuft nur die Steuerung weiter, und das Haus bleibt warm.

Was es kostet und was es bringt. Die Notstromsteckdose kostet unter 200 Euro plus eine Stunde Elektriker. Ersatzstrom kostet mit Umschaltbox (500 bis 1.000 Euro), Installation und Aufteilung der Stromkreise 1.000 bis 3.000 Euro zusätzlich zum Speicherpaket; Finanztip nennt ein paar Hundert bis ein paar Tausend Euro. Für einen Tag Grundversorgung brauchst du 5 bis 8 kWh Reserve, die der Speicher im Alltag nicht antastet; wer Ersatzstrom ernst meint, nimmt eine Speichergröße mehr. Zur Einordnung: In Deutschland fällt der Strom im Schnitt knapp zwölf Minuten im Jahr aus (Bundesnetzagentur, Wert für 2024). Ersatzstrom ist eine Versicherung gegen den seltenen langen Ausfall, nicht gegen den Alltag.

Gerät im Shop Notstrom Ersatzstrom Umschaltung
FOX ESS H3 Smart (8 bis 15 kW) über EPS-Ausgang dreiphasig mit voller Nennleistung laut Datenblatt, Umschaltzeit unter 10 Millisekunden ⚠️ „Ersatzstrom-light“: freigegebene Umschaltbox und Umfang beim Hersteller klären
FOX ESS H3 Pro (20 bis 30 kW) ja dreiphasig EPS Box Pro HC (829 Euro): manuell oder automatisch, unter 3 Sekunden
Fronius Symo GEN24 Plus (6 bis 12 kW) PV Point 3 kW, PV Point Comfort nachrüstbar dreiphasig (Full Backup) externe Umschaltbox nötig ⚠️ Modell und Preis ergänzen
Sungrow SH-RT, GoodWe ET Plus über Backup-Ausgang dreiphasig ⚠️ derzeit nicht im Shop gelistet, Datenblätter prüfen
Fazit

Bei Stromausfall ist das Haus dunkel, bis du vorsorgst: Notstromsteckdose für das Nötigste oder Ersatzstrom fürs ganze Haus.

  • Stufe 1 kostet unter 200 Euro, Stufe 2 mit Umschaltbox 1.000 bis 3.000 Euro zusätzlich.
  • Ersatzstrom braucht einen dreiphasigen Hybrid, eine Batterie mit Reserve und Entladeleistung, und die Elektrofachkraft.
  • Der Strom fällt in Deutschland im Schnitt zwölf Minuten im Jahr aus; Ersatzstrom ist eine Versicherung, keine Alltagsfunktion.

FOX ESS H3 Smart mit EK6 und EK12: Das Speicherpaket erklärt

Der FOX ESS H3 Smart ist ein dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter mit 8, 10, 12 oder 15 kW, drei MPP-Trackern, Smart Meter und WLAN-Stick im Karton und zehn Jahren Garantie. Dazu passen die Hochvolt-Batterien EK6 (5,76 kWh) und EK12 (11,52 kWh), je bis zu vier parallel. In der Stromspeicher-Inspektion 2026 der HTW Berlin war das FOX-ESS-System mit 97 Prozent Effizienz Testsieger.

Der Wechselrichter. Alle vier Geräte teilen Technik und Gehäuse (600 × 450 × 226 Millimeter, 34 Kilogramm, Wandmontage, IP65) und unterscheiden sich in der Leistung:

Modell Nennleistung AC Empfohlene Modulleistung Kühlung Preis einzeln (0 % MwSt.)
H3-8.0-Smart 8 kW 8 bis 12 kWp lautlos, ohne Lüfter 1.399 €
H3-10.0-Smart 10 kW 10 bis 14 kWp lautlos, ohne Lüfter 1.429 €
H3-12.0-Smart 12 kW 12 bis 17 kWp Lüfter, unter 55 dB 1.479 €
H3-15.0-Smart 15 kW 15 bis 21 kWp Lüfter, unter 55 dB 1.699 €

In jedem H3 Smart stecken drei MPP-Tracker (120 bis 950 Volt, bis 20 Ampere je Tracker) für Süd, Ost, West oder eine Gaube, ein dreiphasiger Netzanschluss ohne Schieflastgrenze, ein Batterieanschluss für Hochvolt-Batterien mit bis zu 50 Ampere, Smart Meter und WLAN-Stick im Lieferumfang (bei anderen Herstellern Aufpreis), Schnittstellen für Energiemanagement, SG Ready, Rundsteuerempfänger und Steuerbox, ein Ersatzstrom-Ausgang mit voller Nennleistung und zehn Jahre Standardgarantie laut Datenblatt. Die empfohlene Modulleistung entspricht einem DC/AC-Verhältnis von 1,0 bis 1,4; das Datenblatt erlaubt mehr.

Die Batterien.

EK6 EK12
Nennkapazität / nutzbar (90 % Entladetiefe) 5,76 / 5,18 kWh 11,52 / 10,37 kWh
Nennspannung 192 V 384 V
Max. Lade- und Entladeleistung rund 5,8 kW rund 11,5 kW
Erweiterbar bis 4 parallel, 23,04 kWh bis 4 parallel, 46,08 kWh
Maße (B × H × T), Gewicht 380 × 640 × 185 mm, 51 kg 710 × 640 × 185 mm, 98 kg
Aufstellung Boden oder Wand, innen oder außen, IP65 innen oder außen, IP65
Zellen Lithium-Eisenphosphat, mindestens 5.000 Zyklen Lithium-Eisenphosphat, mindestens 5.000 Zyklen
Garantie ⚠️ im Datenblatt V1.4 nicht genannt, Bedingungen prüfen 10 Jahre oder garantierter Energiedurchsatz
Preis einzeln (0 % MwSt.) 1.159 € 2.325 €

Unter 0 °C lädt die Batterie nicht; Garage oder Carport gehen nur frostfrei. EK6 und EK12 haben unterschiedliche Spannungen und dürfen nicht gemischt werden. ⚠️ Beim Hersteller bestätigen, ebenso ob der Vorgänger EK5 mit der EK6 kombinierbar ist. Die EK12 ist für die großen Wechselrichter und für Ersatzstrom die passendere Batterie: Der Wechselrichter begrenzt den Batteriestrom auf 50 Ampere, das sind bei 192 Volt rund 9,6 kW, bei 384 Volt rund 19 kW. ⚠️ Aus den Datenblättern abgeleitet, beim Hersteller bestätigen.

Welche Kombination zu welcher Anlage (alle Pakete unter FOX ESS Speicherpakete, Preise Stand Oktober 2026, 0 % MwSt.):

Deine Anlage Paket Preis ab Warum
8 bis 10 kWp, 3.500 bis 5.000 kWh H3-8.0-Smart mit 1 × EK6 2.532 € reicht für den Abend, günstigster Einstieg
10 bis 12 kWp, hoher Abendverbrauch H3-8.0-Smart mit 1 × EK12 (oder 2 × EK6) 3.686 € (3.679 €) 10 kWh nutzbar, Waschmaschine und Trockner am Abend
12 bis 15 kWp mit Wärmepumpe H3-10.0- oder H3-12.0-Smart mit EK12 3.729 € / 3.799 € Übergangszeit und Warmwasser
12 bis 15 kWp mit Elektroauto, Laden abends H3-12.0-Smart mit 1 bis 2 × EK12 ab 3.799 € Entladeleistung für Auto plus Haushalt
15 bis 20 kWp, Ersatzstrom fürs ganze Haus H3-15.0-Smart mit 2 × EK12 ab 4.199 € Leistung und Reserve für den Stromausfall

Der Paketpreis liegt unter der Summe der Einzelteile, und Wechselrichter, Batterie, Kabel und Software passen zusammen (Speicherpaket). Über den WLAN-Stick meldet sich das System in der FOX-ESS-App: Erzeugung, Verbrauch, Ladezustand, Reserve für den Ersatzstrom; den Installateur kannst du als Betreuer freischalten (Monitoring). Der Wechselrichter hängt am besten im Hauswirtschaftsraum nahe am Zählerschrank; die 12- und 15-kW-Geräte haben einen Lüfter und gehören nicht neben das Schlafzimmer. Häufige Fragen: Ohne Batterie starten geht, der H3 Smart nimmt sie später auf (Speicher nachrüsten); Fremdbatterien nur nach Freigabeliste; der Smart Meter liegt im Karton und wird vom Elektriker im Zählerschrank eingebaut. ⚠️ Shop-Texte der Pakete auf den Stand der Datenblätter bringen (EK6: 30 statt 27 Ampere, Maße).

Fazit

H3 Smart plus EK6 oder EK12 ist ein abgestimmtes Paket: dreiphasig, drei Tracker, Smart Meter dabei, zehn Jahre Garantie, Testsieger bei der Effizienz.

  • Normales Einfamilienhaus: H3-8.0-Smart mit einer EK6 oder EK12.
  • Wärmepumpe, Elektroauto oder Ersatzstrom: 10 bis 15 kW mit EK12.
  • Frostfrei aufstellen, Platz für eine zweite Einheit lassen, Batterietypen nicht mischen.

Nächster Schritt

Der Ertrags- und Speicherrechner fragt Jahresverbrauch, Dachfläche und große Verbraucher ab und zeigt Eigenverbrauch, Autarkiegrad und das passende Paket. Die Pakete findest du unter Speicherpakete, Notstromzubehör unter Zubehör und Elektro. Welche Stromkreise bei dir im Inselbetrieb laufen sollen, klärst du im Beratungspaket mit einem Fachinstallateur: 60 Minuten, die Gebühr wird beim Kauf verrechnet. Datenblätter liegen im Download-Bereich.

Weiterlesen: Dach und Montage · Kosten und Wirtschaftlichkeit · Recht, Steuern und Anmeldung · Betrieb und Service

Quellen

  1. HTW Berlin, Orth, Weniger, Meissner: Empfehlungen zur Auslegung von Solarstromspeichern (Sonnenenergie 02/2022), https://solar.htw-berlin.de/publikationen/auslegung-von-solarstromspeichern/
  2. HTW Berlin: FAQ zum Unabhängigkeitsrechner, https://solar.htw-berlin.de/faq-unabhaengigkeitsrechner/
  3. HTW Berlin, Meissner: Analyse der Feldmessdaten von mehreren Hundert PV-Batteriespeichersystemen (04/2024), https://solar.htw-berlin.de/publikationen/feldmessdaten-von-photovoltaik-batteriespeichersystemen/
  4. HTW Berlin, Orth, Meissner, Weniger: Stromspeicher-Inspektion 2026 (März 2026), https://solar.htw-berlin.de/wp-content/uploads/HTW-aquu-Stromspeicher-Inspektion-2026.pdf
  5. Finanztip, Benjamin Weigl: PV-Speicher, wann lohnt sich eine Solaranlage mit Speicher? (Stand 28.05.2026), https://www.finanztip.de/photovoltaik/stromspeicher/
  6. Verbraucherzentrale: Lohnen sich Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen? (Stand 02.07.2026), https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/lohnen-sich-batteriespeicher-fuer-photovoltaikanlagen-24589
  7. pv magazine Deutschland: Haushalte mit Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektroauto erreichen im Mittel 73 Prozent Autarkie (28.04.2025), https://www.pv-magazine.de/2025/04/28/studie-haushalte-mit-photovoltaik-batteriespeicher-und-elektroauto-erreichen-im-mittel-73-prozent-autarkie/
  8. Solarserver: Bei Stromausfall, Notstrom aus Photovoltaik (05.02.2026), https://www.solarserver.de/2026/02/05/blackout-welche-solaranlagen-liefern-notstrom
  9. heise / TechStage: Autark bei Blackout, Photovoltaik-Stromspeicher mit Notstrom (21.06.2023), https://www.heise.de/bestenlisten/ratgeber/autark-bei-blackout-photovoltaik-stromspeicher-mit-notstrom/16qgh2t
  10. FOX ESS: Datenblätter H3 Smart (V1.5, Juli 2026) und EK6 (V1.4, Juni 2026), https://de.fox-ess.com/Public/Uploads/uploadfile/files/20260814/DEH3SmartDatasheetV1.520260730.pdf und https://de.fox-ess.com/Public/Uploads/uploadfile/files/20260602/DEEK6DatasheetV1.420260602.pdf